Führung im Wandel der Zeit

Vor einiger Zeit habe ich in einem Fernsehbeitrag eine Aussage gehört, die ich an dieser Stelle sinngemäß widergeben möchte: „…Wir erziehen unsere Kinder heute in der Form, dass wir sie liebevoll begleiten und coachen. Wir drängen ihnen nicht, wie noch vor 20 bis 30 Jahren unsere Entscheidungen auf, sondern zeigen Ihnen mögliche Wege, die sie dann selbstbestimmt beschreiten.
In vielen Unternehmen aber agieren wir noch wie vor 20 bis 30 Jahren. Wir sind hierarchisch aufgestellt und führen ebenso …. und dann treffen die jungen Erwachsenen auf einer zu ihrer Lebenswelt konträren Berufswelt…..“
Ich behaupte daneben, dass dieses nicht nur für die junge Generation demotivierend wirkt.
Und das vor dem Hintergrund, dass der Nachwuchs- und Fachkräftemangel in Deutschland nicht nur ein leeres Schlagwort ist. Unternehmen suchen vielerorts schon vergeblich nach Fachkräften und Auszubildenden.
Vielleicht liegt der Schlüssel zum Erfolg in einem grundlegenden Ansatz, der sich auf das gesamte Unternehmen erstreckt:
Auflösung der strengen hierarchischen Strukturen, die in vielen Unternehmen immer noch Standard sind. Glauben an die Kreativität und den Umsetzungswillen der Mitarbeiter. Teams, in denen die Führungskraft den Mitarbeitern mit Respekt und auf Augenhöhe begegnet. Eine Ausweitung der Entscheidungsfreiheit für die Mitarbeiter……
Aber auch bei diesem Ansatz kommen wir immer wieder auf die individuelle Ebene des Einzelnen. Nach dem Leitsatz: „Veränderung kann nur bei mir persönlich beginnen.“ Wenn ich mich und meine Motive gut kenne, wenn ich mich „selber führe“, dann erkenne ich auch die Bedürfnisse bei Anderen und kann meine Führung individuell ausrichten.
„Wir müssen der Wandel sein, den wir in der Welt zu sehen wünschen.“ (Mahatma Gandhi).

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